Wann hast Du letztmalig ein Vogelkonzert am Morgen gehört?

Um wieviel Uhr war es?

Welche Vögel hast Du gehört?

Ich habe in den letzen Tagen öfters über unser Denken und Wahrnehmung reflektiert. Darüber, wie wir bestimmte Informationen wahrnehmen und speichern, und auch später diese abrufen können. Ja, wie sie unser Denken beeinflussen. 


Ein Vogelkonzert, so wie ich es gerade im Kopf habe, findet vornehmlich zwischen Februar und Mai statt, und wird fast ausschließlich von den Vogelmänchen angestimmt. Mich berührt es aber immer noch tief, auch Monate später. Ich höre diese Vögel, dieses Klangbild noch immer, es ergreift mich auch heute noch.

    • Kannst Du Dich an ein solches Morgenkonzert erinnern?
    • Bist Du damals aufgestanden, um diesen Klang zu lauschen?


Ein Erlebnis dieser Art kann sowohl auf persönlicher als auch gesellschaftlicher Ebene eine tiefe Wirkung entfalten.

Mich erinnert es selbst an das, was ich 40 Jahre zuvor bei einem solchen Morgenkonzert von Amseln, Rotkehlchen und Singdrosseln erlebt habe, wie es auf mich gewirkt hat – vielleicht nicht immer so bewusst, aber im Stillen springt meine Erinnerung an.

Und das hat viel mit Resilienz zu tun – nämlich, wenn ich etwas höre, schmecke, sehe, …, dann erinnere ich mich, alte Gedanken, Gefühle, Erfahrungen werden wachgerufen, positive, aber auch negative. Und das sollte mir bewusst sein, um im Falle von negativen Gedanken, das Gedankenkarusell stoppen zu können, um nicht Vergangenes auf das Jetzt und die Zukunft zu projizieren. 

Resilienz Vogelkonzert Vogel