Resilienz ist alles andere als ein Buzz-Word,

auch wenn es oft plakativ im Netz verwendet, und oft neue Modebegriffe kreiert werden.

Ich möchte Euch mitnehmen auf einer Reise, meiner Reise, diesen Begriff zu hinterfragen.

Ich möchte Euch zum eigenen (Nach)Denken über diesen Begriff einladen – es nicht einfach übernehmen.

Resilienz ist die Fähigkeit, sich von Krisen zu erholen und gestärkt daraus hervorzugehen. Ja, das finde ich überall…

Aber sie ist nicht nur eine körperliche, sondern auch eine seelische Fähigkeit. Denn der Menschgeist ist die Quelle der Resilienz. Er ist es, der uns hilft, Krisen zu verstehen und zu verarbeiten. Er ist es, der uns die Kraft gibt, neu anzufangen.

Resilienz ist also nicht nur eine passive Fähigkeit, sondern ebenso eine aktive.

Der Mensch muss sich aktiv mit der Krise auseinandersetzen, um sie zu überwinden. Er muss seine eigenen Stärken und Schwächen erkennen und seine Ressourcen nutzen.

So sehe ich zwei Arten der Resilienz – die innere und äußere Resilienz:

    • Innere Resilienz ist die Fähigkeit, sich selbst zu stärken und zu stabilisieren. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass der Mensch mehr ist als sein Körper und seine Emotionen. Er hat einen Geist, der ihn über die Krise hinwegtragen kann.
    • Die äußere Resilienz ist die Fähigkeit, sich an die Umwelt anzupassen. Sie basiert auf der Fähigkeit, neue Wege zu finden und sich auf Veränderungen einzulassen.

An dieser Stelle komme ich zu meinen Glaubenssätzen. Ich unterscheide hier zwischen destruktiven und konstruktiven Glaubenssätzen:

    • Destruktive Glaubenssätze sind negative Überzeugungen, die uns blockieren und uns daran hindern, unser volles Potenzial zu entfalten. Beispiele für destruktive Glaubenssätze sind: „Ich bin nicht gut genug“, „Ich kann das nicht“ oder „Das Leben ist unfair“.
    • Konstruktive Glaubenssätze sind dagegen positive Überzeugungen, die uns stärken und uns motivieren. Beispiele für konstruktive Glaubenssätze sind: „Ich kann alles schaffen, was ich will“, „Ich bin geliebt und akzeptiert“ oder „Ich bin ein wertvoller Mensch“.

Was sind also meine Glaubenssätze?

So habe ich zwei Möglichkeiten: Diese bleiben so oder ich teste sie. Mache mich also an die bewusste Meisterung meiner Glaubenssätze. Denn diese sind nicht statisch, sie können mit einem Satz verändert werden.

Denn falsche Glaubenssätze machen uns das Leben schwer und stürzen uns oft ins Unglück. Sie entstehen oft dadurch, dass man von anderen Personen oder z.B. den Mainstreammedien Aussagen übernimmt.

Wir übernehmen also Aussagen und sie prägen unsere Glaubenssätze. Später müssen wir oft aus leidvoller Erfahrung viele dieser falschen Glaubenssätze loslassen oder verändern.



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