Im Mittelstand brennt es lichterloh….

Miele will in allein in Deutschland 700 Jobs streichen und nach Polen verlagern.

Die Nachricht von Mieles Stellenstreichungen ist in der Tat besorgniserregend und unterstreicht die Herausforderungen, denen unsere Industrie gegenübersteht. 

Denn so wie Miele geht es vielen Unternehmen, die Standortbedigungen lassen keine profitable Fertigstellung mehr zu. Deutschland hält nicht umsonst die rote Laterne in Europa.

✅  Bei den KMU brennt es lichterloh…

✅ Unsere Bauern gehen auf die Straße…

In den letzten Wochen wurde das Land gegen die AfD und Rechts mobilisiert und ging auf die Straße. 

 
Was brauchen wir in Deutschland, um den Zug für unsere Industrie wieder flott zu bekommen?

Um unsere Industrie wieder resilient zu machen, müssen wir aus meiner Sicht auf mehreren Ebenen ansetzen:

1. Innovation und Digitalisierung:

Investitionen in Forschung und Entwicklung: Förderung neuer Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, die den aktuellen und zukünftigen Bedürfnissen der Kunden entsprechen.

Digitalisierung der Produktionsprozesse: Steigerung der Effizienz und Flexibilität durch Einsatz von intelligenten Technologien wie IoT und Big Data.

Entwicklung neuer Qualifikationsprofile: Anpassung der Aus- und Weiterbildungsprogramme an die Anforderungen der digitalisierten Arbeitswelt.

2. Stärkung der Lieferketten:

Diversifizierung der Lieferantenbasis: Verringerung der Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten und Regionen.

Aufbau regionaler Lieferketten: Förderung von Kooperationen mit lokalen Unternehmen.

Investition in digitale Supply-Chain-Management-Lösungen: Verbesserung der Transparenz und Effizienz der Lieferketten.

3. Verbesserung der Rahmenbedingungen:

Senkung der Energiekosten: Unterstützung der Unternehmen bei der Energiewende und Steigerung der Energieeffizienz.

Entbürokratisierung: Verringerung des administrativen Aufwands für Unternehmen.

Fachkräftesicherung: Förderung der Aus- und Weiterbildung und Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen.

4. Förderung von Nachhaltigkeit:

Entwicklung nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen: Steigerung der Ressourceneffizienz und Reduzierung des CO2-Fußabdrucks.

Etablierung nachhaltiger Lieferketten: Berücksichtigung ökologischer und sozialer Aspekte in der Lieferkette.

Förderung einer nachhaltigen Unternehmenskultur: Sensibilisierung der Mitarbeiter für Nachhaltigkeitsthemen.

Die Resilienz unserer Industrie ist eine gemeinsame Aufgabe. Politik, Unternehmen und Gewerkschaften müssen zusammenarbeiten, um die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen und die notwendigen Investitionen zu tätigen.

Das ist wirklich notwendig!!!